Die besten Autotitrator-Marken: Hach vs. Mantech im Vergleich (Ausgabe 2026)

Dr. Aris Thorne analysiert den Markt für automatische Titratoren im Jahr 2026. Wir vergleichen Hach und Mantech hinsichtlich Durchsatz, LIMS-Integration und Gesamtbetriebskosten für moderne Labore.

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Hach Silver Nitrate Digital Titrator Cartridge, 1.128 N, 1439701

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Mit dem Beginn des Jahres 2026 gehören manuelle Büretten und Farbindikatoren in jedem professionellen Labor mit hohem Probendurchsatz der Vergangenheit an. Wer sich weiterhin auf das menschliche Auge zur Endpunktbestimmung verlässt, verschwendet nicht nur Zeit, sondern setzt sich auch Haftungsrisiken aus.

Bei der Auswahl der besten Autotitratoren kommt es nicht nur auf den modernsten Touchscreen an, sondern vor allem auf Reproduzierbarkeit, LIMS-Integration und die Robustheit des Geräts im harten Laboralltag. Einen umfassenderen Überblick darüber, wie diese Geräte in Ihr Budget passen, finden Sie in unserem Leitfaden „Laborgerätemanagement: Der operative Leitfaden 2026“.

In diesem Vergleich treten zwei Schwergewichte gegeneinander an: der benutzerfreundliche Anbieter Hach und der Automatisierungsspezialist Mantech. Der eine dominiert den Markt für kommunale Wasserversorgung, der andere ist führend im Bereich der Multiparameter-Analyse. Mal sehen, welches davon einen Platz auf der Arbeitsfläche in Ihrer Einrichtung verdient.

## Wichtigste Erkenntnisse: Das 30-Sekunden-Urteil

Der Testsieger: Das hängt ganz von Ihrem Probenvolumen ab.

  • Ideal für den Außeneinsatz und einfache Bedienung: Hach. Wenn ein Techniker einfach nur einen Knopf drücken und ohne Chemie-Studium einen Chlor-/pH-Wert messen soll, ist Hach weiterhin die beste Wahl.

  • Ideal für automatisierte Hochdurchsatzanalyse: Mantech. Wenn Sie täglich mehr als 50 Proben gleichzeitig auf pH-Wert, Leitfähigkeit und Alkalität analysieren, ist die Robotik von Mantech im Jahr 2026 unübertroffen.

  • Trend 2026: Beide Marken haben ihre Technologie stark auf KI-gestützte Endpunkterkennung ausgerichtet und damit die „Rauschen“-Probleme der Modelle von 2024 effektiv beseitigt.

## Die Anwärter: Marktposition 2026

Hach: Die Titralab AT-Serie (Aktualisiert)

Hach gilt seit Langem als Vorreiter in der Wasserqualitätsanalyse – elegant, mit patentierter Technologie und unglaublich einfacher Bedienung. Die 2026er-Version der Titralab AT-Serie setzt diesen Trend fort. Der Fokus liegt auf vorkonfektionierten Anwendungssets. Man kauft keinen einzelnen Titrator, sondern einen Chlor-/pH-Analysator. Dies reduziert die Einarbeitungszeit für neue Mitarbeiter erheblich – ein großer Vorteil angesichts des aktuellen Fachkräftemangels in der Arbeitshygiene.

Mantech: Die MT-Serie & PeCOD-Integration

Mantech verfolgt einen anderen Ansatz. Das Unternehmen entwickelt Systeme für Laborleiter, die einfach 100 Bechergläser bestücken und in Ruhe Mittagspause machen möchten. Die Stärke von Mantech liegt im Konzept der „Automatisierten Titration Plus“ – der Kombination von Titration mit anderen Messungen wie Trübung und chemischem Sauerstoffbedarf (CSB) mithilfe der patentierten PeCOD-Technologie. Im Jahr 2026 entsprach ihre Software-Oberfläche endlich den modernen UX-Standards und beseitigte so die Schwerfälligkeit ihrer älteren Systeme.

## Runde 1: Arbeitsablauf & Benutzerfreundlichkeit

Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, Nachwuchstechniker an beiden Systemen zu schulen. So sieht die Realität in der Produktion aus:

Hach glänzt bei spezifischen, sich wiederholenden Aufgaben. Die „Application Packs“ (intelligente RFID-Tags an Reagenzien) verhindern die Verwendung des falschen Titriermittels. Die Benutzeroberfläche führt Schritt für Schritt. Gerade in kommunalen Wasserwerken mit strengen Sicherheitsvorschriften und hoher Personalfluktuation ist dieses ausfallsichere Design unerlässlich.

Mantech ist zwar komplex in der Einrichtung, aber kinderleicht zu bedienen. Für die anfängliche Methodenentwicklung ist ein erfahrener Chemiker erforderlich. Einmal programmiert, übernimmt der Roboterarm jedoch selbstständig Probenentnahme, Spülung und Analyse. Die Modelle von 2026 verfügen über verbesserte Spülstationen, die die Verschleppung zwischen Proben – ein häufiges Problem bei Vorgängermodellen – deutlich reduzieren.

Gewinner: Hach für Einfachheit; Mantech für Autonomie.

## Runde 2: Datenintegrität und LIMS-Integration

Im Jahr 2026 ist Datenintegrität unerlässlich. Aufsichtsbehörden gehen verstärkt gegen manuelle Übertragungsfehler vor.

  • Hach: Die AT-Serie überträgt Daten nahtlos an Hachs proprietäre Datenmanagement-Software (Claros). Sie funktioniert einwandfrei, wenn Sie Teil des Hach-Ökosystems sind. Die Integration in ein LIMS eines Drittanbieters kann mitunter teure Middleware erfordern.

  • Mantech: Die PC-basierte Software von Mantech ist offen und flexibel. Sie exportiert einfache CSV-Dateien und lässt sich problemlos direkt in gängige LIMS-Systeme (LabWare, Thermo Fisher) integrieren. Für ein Labor mit vielfältigen Anwendungen ist diese Flexibilität von entscheidender Bedeutung.

Gewinner: Mantech für offene Architektur.

## Direkter Vergleich der Spezifikationen

| Funktionen | Hach Titralab AT-Serie (2026) | Mantech MT-Automatenserie |

| :--- | :--- | :--- |

| Hauptanwendungsfall | Spezielle Analysen (Chlor, pH-Wert, Alkalinität) | Batch-Analyse mehrerer Parameter |

| Durchsatz | Niedrig bis mittel (Einzelprobenanalyse) | Hoch (Autosampler-Trays) |

| Erforderliche Qualifikationen | Einsteiger/Techniker | Fortgeschritten/Chemiker |

| Reagenzien | Proprietäre Kartuschen (höhere Betriebskosten) | Reagenzien in großen Mengen (niedrigere Betriebskosten) |

| Platzbedarf | Klein, Tischgerät | Groß, benötigt Platz |

| LIMS-fähig? | Ja (Clarose-optimiert) | Ja (universell kompatibel) |

| Wartung | Vom Benutzer austauschbare Teile | Servicevertrag empfohlen |

Hinweis: Schätzen Sie Ihren Chemikalienbedarf nicht ein. Verwenden Sie unseren Molaritätsrechner, um Ihre Titriermittelkonzentrationen vor der Durchführung größerer Ansätze zu überprüfen.

## Das Urteil: Welches System passt zu Ihrem Labor?

Die Wahl des besten Autotitrators hängt von Ihren betrieblichen Engpässen ab.

Wählen Sie Hach, wenn:

Sie eine intensive Einrichtung betreiben (z. B. eine Kläranlage), in der die Tests täglich gleich sind. Sie benötigen schnelle Ergebnisse und können sich keine Ausfallzeiten durch komplexe Methodenprogrammierung leisten. Die höheren Betriebskosten (OPEX) für proprietäre Reagenzien werden durch die geringeren Schulungskosten und das niedrigere Risiko von Anwenderfehlern kompensiert.

Wählen Sie Mantech, wenn:

Sie ein kommerzielles Umweltlabor sind, das pro Probe bezahlt wird. Sie müssen Ihre tägliche Effizienz maximieren. Die Möglichkeit, pH-Wert, Leitfähigkeit, Alkalität und Trübung an einer einzigen 50-ml-Probe ohne menschliches Eingreifen zu messen, ist ein entscheidender Faktor für die Rentabilität. Die geringeren Kosten für Reagenzien in großen Mengen amortisieren das Gerät bei hohem Probenaufkommen innerhalb von 18 Monaten.

Letztendlich ist Präzision ohne Wartung wertlos. Unabhängig von der gewählten Marke sollten Sie einen Kalibrierungsplan erstellen. Konsultieren Sie unseren Digital Scale Calibrator-Leitfaden, um sicherzustellen, dass Ihre gravimetrischen Präparationen präzise bleiben.

Wichtigste Erkenntnisse: Das 30-Sekunden-Urteil

Wenn Sie unter Zeitdruck stehen, finden Sie hier die wichtigsten Informationen basierend auf den Marktstandards des 2. Quartals 2026:

  • Testsieger für kommunale Labore und Feldlabore: Hach. Die AT-Serie (aktualisiert für 2026) ist weiterhin führend in Sachen Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Wenn Ihre Techniker Standard-Wasserqualitätsparameter (pH-Wert, Alkalinität, Chlor) mit minimalem Schulungsaufwand messen müssen, ist Hach die sicherere Wahl.

  • Testsieger für Umweltlabore mit hohem Probenaufkommen: Mantech. Wenn Sie täglich mehr als 100 Proben verarbeiten und gleichzeitig BSB, CSB (über PeCOD) und pH-Wert benötigen, sind die Roboterhandhabungssysteme von Mantech überlegen. Ihre Automatisierungslogik ist Hach in puncto Probenvolumen deutlich überlegen.

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Hach für kleinere Betriebe; Mantech für maximale Effizienz im Unternehmensmaßstab.

Die Anwärter: Modelle von 2026

Um einen fairen Vergleich zu gewährleisten, betrachten wir die aktuell in diesem Jahr verfügbaren Topmodelle.

Hach: Der Titralab AT1000 Gen-II

Hach setzt weiterhin auf seine Philosophie der „Anwendungspakete“. Die Titralab-Serie des Jahres 2026 ist für spezifische EPA-Methoden vorprogrammiert. Sie müssen keine Methode von Grund auf neu entwickeln; Sie stecken einfach einen Smart-Chip ein, und das Gerät erkennt automatisch, dass Sie die Gesamthärte bestimmen. Es ist für Techniker konzipiert, die Ergebnisse benötigen und keine Methoden entwickeln müssen.

Mantech: Die MT-Serie mit automatisierter Analyse

Mantech betrachtet die Titration als industriellen Prozess. Die Geräte des Jahres 2026 sehen weniger nach Laborgerät und mehr nach Produktionslinie aus. Durch die Integration der PeCOD-Technologie (photoelektrochemischer COD) bietet Mantech einen Vorteil in puncto Umweltfreundlichkeit: Quecksilber und Dichromat werden aus dem Abwasserstrom entfernt – ein enormer Sicherheitsgewinn.

Direktvergleichstabelle

| Merkmale | Hach (Titralab Gen-II) | Mantech (MT-Serie) |

| :--- | :--- | :--- |

| Hauptvorteile | Benutzerfreundlichkeit / Vorkonfigurierte Methoden | Hoher Durchsatz / Anpassbar |

| Maximale Probenkapazität | 12–24 (Karussell) | 100+ (Rack-Automatisierung) |

| Software-Schnittstelle | Integriert / Touchscreen | PC-basiert (ManTech Pro) |

| Abfallaufkommen | Gering (Optimierte Reagenzienzufuhr) | Sehr gering (Grüne COD-Methoden) |

| LIMS-Integration | Standard (USB/Ethernet) | Erweitert (Bidirektionale Kommunikation) |

| Einrichtungsaufwand | Gering (Plug-and-Play) | Hoch (Einrichtung durch Techniker erforderlich) |

| Idealer Anwender | Wasseraufbereitungsanlage | Kommerzielles Prüflabor |

Durchsatz- und Automatisierungslogik

Hier wird der Unterschied am deutlichsten. Hach-Systeme sind für die automatisierte Bedienung durch einen einzelnen Analytiker konzipiert. Ihre Karussells verarbeiten typischerweise Chargen von 12 bis 24 Proben. Für ein kommunales Wasserwerk, das im Dreischichtbetrieb arbeitet, ist dies ideal. Man belädt das Karussell, drückt Start und kann anschließend die pH-Meter kalibrieren.

Mantech verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Ihre XY-Schienensysteme ermöglichen die Aufnahme von Hunderten von Röhrchen in Gestellen. Ab 2026 ist ihre „Smart-Rinse“-Logik ein herausragendes Merkmal. Sie analysiert die Konzentration der vorherigen Probe und passt den Spülzyklus automatisch an, um Verschleppung zu vermeiden und dabei deionisiertes Wasser zu sparen. Wenn Ihr Labor gewinnorientiert pro Probe arbeitet (wie beispielsweise ein Auftragslabor für Umweltanalysen), ist Mantech in puncto Geschwindigkeit deutlich überlegen.

Software- und Datenintegrität

Im Jahr 2026 ist Hardware nur so gut wie ihre API.

Hach-Benutzeroberfläche: Hach setzt auf eine integrierte Lösung. Der Bildschirm befindet sich direkt am Gerät. Das ist zwar platzsparend, kann aber bei der Datenprüfung hinderlich sein. Daten werden üblicherweise per USB oder direkter Ethernet-Übertragung an einen Server exportiert. Das System ist robust und stürzt selten ab, die interne Logik lässt sich jedoch nur schwer modifizieren. Man ist dadurch an das Hach-Ökosystem gebunden.

Mantech-Benutzeroberfläche: Mantech wird per PC gesteuert. Dadurch erhält man ein umfassendes Dashboard mit Titrationskurven in Echtzeit. Für leitende Chemiker ist das ein Traum. Man kann Ableitungsschwellenwerte anpassen und genau sehen, wo ein Wendepunkt nicht erreicht wurde. Allerdings birgt dies ein Sicherheitsrisiko: Windows-Updates. Ich habe schon erlebt, wie perfekt funktionierende Messreihen durch einen Neustart des Steuerungs-PCs für ein Update zunichtegemacht wurden. Stellen Sie sicher, dass Ihre IT-Abteilung diese Rechner isoliert.

Sicherheit und Instandhaltung

Als Sicherheitsbeauftragter achte ich auf den erforderlichen Reagenzienhandling.

Hach verwendet für viele Anwendungen versiegelte Kartuschen (Snap-and-Pour). Dadurch wird die Exposition der Techniker gegenüber starken Säuren oder Basen drastisch reduziert. Gerade bei jüngeren Mitarbeitern ist diese Sicherheitsmaßnahme den Preis wert.

Mantech benötigt Reagenzien in großen Behältern. Das ist zwar pro Test günstiger, bedeutet aber, dass Ihre Mitarbeiter 1-Liter- oder 4-Liter-Flaschen mit Schwefelsäure oder Natriumhydroxid nachfüllen müssen. Hier sind strenge PSA-Vorschriften erforderlich – Gesichtsschutz und Nitrilhandschuhe sind Pflicht. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Glück; überprüfen Sie die Durchbruchzeiten Ihrer Handschuhe anhand unseres Handschuh-Chemikalienbeständigkeitsleitfadens, bevor Sie größere Mengen Titrationsmittel handhaben.

Die Kluft zwischen Hach und Mantech hat sich bis 2026 vergrößert, allerdings in unterschiedliche Richtungen. Hach hat den Fokus verstärkt auf Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit gelegt und ist damit die sicherste Wahl für Kommunen. Mantech hingegen setzt auf hohe Leistung und Automatisierung und sichert sich so seinen Platz in kommerziellen Laboren mit hohem Probenaufkommen. Analysieren Sie Ihr Probenaufkommen, berechnen Sie den Arbeitsaufwand Ihrer Techniker und wählen Sie das Tool, das Ihren spezifischen Engpass löst.

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Frequently Asked Questions

Lohnt sich die Anschaffung von Autotitrikern für kleine Labore im Jahr 2026?
Ja, wenn Sie mehr als 10 Titrationen pro Tag durchführen. Die Reduzierung des Chemikalienverbrauchs und die Vermeidung subjektiver Endpunktfehler führen in der Regel innerhalb von 12–14 Monaten zu einer Amortisation der Investition, selbst bei kleineren Betrieben.
Kann ich mit Hach-Titratoren generische Reagenzien verwenden?
Technisch gesehen ja, aber das widerspricht dem Zweck. Hach-Systeme sind für ihre vorkonfektionierten Applikationspakete optimiert. Die Verwendung generischer Reagenzien erfordert oft die Deaktivierung von Sicherheitsfunktionen und die manuelle Programmierung der Methoden, wodurch der Vorteil der Einfachheit zunichtegemacht wird.
Wie oft muss ein Autotiterer kalibriert werden?
Die Elektroden sollten täglich oder vor jeder Schicht kalibriert werden. Der Bürettenantrieb selbst sollte mindestens alle sechs Monate gravimetrisch überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Dosiergenauigkeit den Normen der ISO 8655 entspricht.
Was ist das größte Wartungsproblem bei Mantech-Systemen?
Flüssigkeitsleitungen. Da es sich um komplexe automatisierte Systeme mit Pumpen und Schläuchen handelt, kann es bei Nichteinhaltung der strengen Reinigungsprotokolle während der Stillstandszeiten zu Algenwachstum oder Kristallisation in den Leitungen kommen.
Welche Marke von automatischen Titriergeräten eignet sich besser zur Einhaltung der EPA-Vorschriften?
Sowohl Hach als auch Mantech bieten Konfigurationen an, die den EPA-Methoden entsprechen (z. B. Gesamtalkalität, Härte). Hach wird häufig für die strenge gesetzliche Berichterstattung im Trinkwasserbereich bevorzugt, da die vorprogrammierten Methoden direkt den Standardmethoden entsprechen und keine Benutzeranpassungen erforderlich sind.
Kann ich mit diesen Systemen auch Elektroden von Drittanbietern verwenden?
Mantech verfolgt im Allgemeinen einen offeneren Architekturansatz und ermöglicht so die Verwendung verschiedener BNC-Elektroden von Drittanbietern. Hach-Systeme, insbesondere die AT-Serie, setzen hingegen auf proprietäre digitale „Intellical“-Sonden, die zwar eine einfachere Kalibrierung ermöglichen, den Kunden aber an die Lieferkette binden.
Wie häufig müssen Autotiterer im Jahr 2026 kalibriert werden?
Obwohl die Geräte eine Selbstdiagnose durchführen, benötigen die Elektroden weiterhin eine tägliche Kalibrierung (pH-Wert) bzw. wöchentliche Standardisierung (Titrant). Ab 2026 werden moderne Systeme Benutzer sperren, wenn keine gültige Kalibrierkurve vorliegt, um die Erzeugung fehlerhafter Daten zu verhindern.
Worin besteht der Kostenunterschied zwischen den Systemen von Hach und Mantech?
Hach-Systeme zeichnen sich typischerweise durch einen niedrigeren Einstiegspreis (15.000–25.000 US-Dollar) aus, verursachen jedoch aufgrund proprietärer Reagenzienpackungen höhere Verbrauchskosten. Mantech-Systeme hingegen haben aufgrund der Robotik höhere Anschaffungskosten (30.000–50.000 US-Dollar und mehr), bieten aber für Labore mit hohem Probenaufkommen niedrigere Betriebskosten.